Der Elektro-Jet Caramel ist aus dem Bauplan des Turbinenjet-Bauplan Harpyie XL mit 2 m Spannweite und 2.280 mm Rumpflänge entstanden.,

Die Form des Bauplan-Jets gefiel mir und ich wollte einen „großen“ Jet bauen, der trotz E-Antrieb jetähnliche Flugeigenschaften hat.

Tja – gut sieht er aus, fliegt aber wie meine Oma – die flog auch nicht so schnell.

Wahrscheinlich ist der Rumpf und hier vor allem die Luftöffnungen zu breit.
Das Flächenprofil wurde von mir auf das MH 42 mit einer Dicke von 7,04 % geändert und stark verdünnt, was sich auf die Gleiteigenschaften sehr gut auswirkt.

Rumpf und Tragfläche wurden aus Balsa, 3 mm Pappelsperrholz und an ganz wenigen Stellen mit 3 mm Birkensperrholz gebaut.
Wegen der Größe des Rumpfes und der Leitwerke wurden letztere abnehmbar gestaltet.
Aus dem selben Grunde wurde die Tragfläche geteilt und mit Kohlerohren verbunden. Die Tiptanks wurden
über Kartonrollen von ZEWA-Wisch-und-Weg geformt. Spitze und Ende wurden aus Balsa gefertigt.

Die Rippen sind aus 3mm Balsa ( 33gr) und die Beplankung der Fläche aus 1,5 mm (18 – 20 gr) gefertigt. Die Tragfläche wurde auf einer Helling aufgebaut. Auf ein Fahrwerk wurde verzichtet, um Gewicht zu sparen und weil unsere Start- und Landebahn eine Grasbahn ist. Gestartet wird von einer 4m Startrampe mit 8 m F3B Gummi und 1,09 mm starkem Hochstartseil.Und nun zum Flugverhalten – Das Modell lässt sich wunderbar steuern und gleitet wie ein Segler.Bis der
richtige Antrieb gefunden wurde, dauerte es viele Versuchsflüge und 1 Jahr.

Der Antrieb mit dem Plettenberg HP 370/40 A1 S für den Aeronaut 120 mm vorgesehenen Motor war zu schwach und der Motor war mit 10 Lipo-Zellen und 60 A überfordert = meine Schuld, die von mir teuer bezahlt wurde.
Erst eine Rücksprache mit Herrn Lehner verhalf zu dauerhaftem Erfolg. Der Caramel hat inzwischen mehr als 10 Flüge mit einem Lehner 2280/10 und 10 Lipo´s und 90 A Vollgasleistung hinter sich.

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